Altersvorsorgedepot-Fragen

Kostenrechner: Wie stark wirken sich Kosten aus?

Zwei Kostenquoten, ein Sparplan: Der Rechner zeigt, wie viel Endkapital die jährlichen Kosten über die Jahre kosten können.

Stand der Rechtslage: 19.10.2026

Keine Prognose. Die Rendite ist eine Annahme, die Sie frei wählen. Niemand kennt die künftige Wertentwicklung. Die voreingestellten Kostenquoten (0,2 % und 1,0 %) sind Beispielwerte und keine Konditionen eines bestimmten Anbieters.

Annahme, keine Prognose. Voreinstellung 5 %.

Ergebnis nach Jahren

 Variante AVariante B
Kostenquote pro Jahr
Rendite nach Kosten pro Jahr (Näherung)
Monatliche Verzinsung
Endkapital (nominal, vor Steuern)

Differenz:

  • Eigene Einzahlungen insgesamt:

So rechnet der Rechner

Warum Kosten zählen

Kosten werden jedes Jahr vom angesparten Vermögen abgezogen und fehlen dann für den Zinseszins. Schon ein Prozentpunkt Unterschied wirkt über Jahrzehnte spürbar. Das Gesetz verlangt deshalb, dass Anbieter die Effektivkosten ihrer Verträge ermitteln und ausweisen, nach dem Gesamtkostenindikator der EU-Regeln für Basisinformationsblätter (§ 2a Abs. 1 Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetz, AltZertG).

Kostendeckel von 1,0 % nur beim Standarddepot

Für einen Standarddepot-Vertrag (§ 1 Abs. 1c AltZertG) dürfen die Effektivkosten höchstens 1,0 % betragen (§ 2a Abs. 2 AltZertG). Maßgebend sind die im Produktinformationsblatt angegebenen Effektivkosten. Die Vorschrift nennt den Deckel ausdrücklich nur für diese Vertragsart. Bei anderen Altersvorsorgedepot-Verträgen sieht § 2a Abs. 2 keine solche Grenze vor.

Mehr zur Zulage: Zulagenrechner. Zum Vertragswechsel und seinen gesetzlichen Kostengrenzen: Ratgeber Anbieterwechsel.