Altersvorsorgedepot-Fragen

Altersvorsorgedepot bei der ING: Start, Relax und Aktiv, Kosten und Startbonus

Kurz gesagt: Die ING plant das Altersvorsorge-Depot ab Januar 2027 in zwei Varianten, Relax und Aktiv. Preise und einen festen Starttag nennt sie noch nicht. Neukunden sollen 50 € Startbonus bekommen, wenn sie sich bis zum 30.11.2026 in die Starteliste eintragen und bis zum 15.02.2027 ein Depot eröffnen.

Stand: 23.10.2026. Quelle der Rechtslage: Altersvorsorgereformgesetz, BGBl. 2026 I Nr. 156.

Die Angaben stammen von der ING selbst (abgerufen am 23.10.2026). Es sind Ankündigungen, die sich ändern können, und keine Empfehlung für oder gegen den Anbieter.

Steckbrief: Altersvorsorgedepot bei ING

Art des Anbieters
Bank
Standarddepot (feste Fondsauswahl)
noch nicht bekannt
Fonds selbst wählen
Ja
Garantie
noch nicht bekannt
Kosten
Noch keine Preise. Über die Starteliste will die ING unter anderem zu Preisen informieren.
Abschluss
noch nicht bekannt
Geplanter Start
Januar 2027. Angebot hängt von der Zertifizierung durch das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) ab
Vorab-Anmeldung
Warteliste
Bonus
50 € Startbonus als Gutschrift auf das Altersvorsorge-Depot für alle, die in den letzten 12 Monaten nicht Kunde der ING waren (Eintrag in die Starteliste bis 30.11.2026, Depoteröffnung bis 15.02.2027 mit derselben E-Mail-Adresse). Frist: 30.11.2026
Riester-Wechsel
Der Anbieter schreibt, dass sich Riester-Guthaben in ein Altersvorsorgedepot übertragen lässt

Angaben von ING zum Altersvorsorgedepot (externe Seite), öffnet in neuem Tab

Noch nicht veröffentlicht: Kosten (Preise folgen laut Seite), Fondsliste/ETF-Namen, Abschlussweg, Standarddepot-Angabe, Angabe zur Garantie beim eigenen Angebot.

Angaben laut Anbieterseite, Stand: 23.10.2026. Ankündigungen sind keine Zusage, maßgeblich sind die Produktinformationen des Anbieters. Alle Anbieter vergleichen

Ab wann gibt es das Altersvorsorgedepot bei der ING?

Die ING plant das Altersvorsorge-Depot ab Januar 2027, einen festen Tag für die Eröffnung nennt sie nicht. Auf der Produktseite schreibt sie, mit dem neuen Depot könnten Sie „ab Januar 2027 Geld fürs Alter anlegen“. Im Wissensartikel vom 14.07.2026 heißt es: „Deshalb planen wir, zum Start des Altersvorsorgedepots ein Angebot bereitzustellen.“ Die Übersichtsseite führt das Depot noch unter „Coming soon!“. Nach den Teilnahmebedingungen der Starteliste (einer Vormerkliste der ING) werden Sie informiert, „sobald der Abschluss eines Altersvorsorge-Depots Relax oder Altersvorsorge-Depots Aktiv möglich ist“.

Die ING weist dort außerdem darauf hin: „Das Angebot für ein Altersvorsorge-Depot hängt von einer entsprechenden Zertifizierung des Bundeszentralamts für Steuern (BZSt) ab.“ Ob die Zertifizierung (die amtliche Zulassung des Produkts für die Förderung) schon vorliegt, schreibt die Bank nicht. Gesetzlich gelten die neuen Vertragsregeln und die neue Förderung ab dem 01.01.2027 (Art. 14 Abs. 2 Altersvorsorgereformgesetz). Förderfähige Verträge nach dem neuen Recht gibt es also frühestens ab diesem Tag.

Was ist die Starteliste der ING?

Die Starteliste ist eine unverbindliche Vormerkliste der ING: Mit dem Eintrag schließen Sie keinen Vertrag ab. Wer sich einträgt, bleibt laut ING „zu Neuerungen rund um das Altersvorsorge-Depot, Preise und Produktangebote“ auf dem Laufenden und bekommt außerdem Newsletter, Podcasts, Artikel und Einladungen zu Webinaren. Der Eintrag ist zugleich Voraussetzung für den Startbonus von 50 €.

Welche Varianten plant die ING?

Die ING plant zwei Depots, Relax und Aktiv.

Altersvorsorge-Depot Relax. Die ING nennt dazu „Zwei von Experten vorausgewählte ETFs“ (börsengehandelte Indexfonds), deren Verteilung Sie selbst wählen und jederzeit anpassen können. Außerdem schreibt die ING: „5 Jahre vor der Auszahlphase wird das Vermögen automatisch von dem Aktien-ETF in den risikoärmeren Anleihen-ETF umgeschichtet.“ Das ähnelt dem gesetzlichen Standarddepot, der Basisvariante mit gedeckelten Kosten. Dort legt der Anbieter zwei Fonds unterschiedlicher Risikoklasse fest, und Sie bestimmen die Aufteilung. Ein im Vertrag festgelegtes Verfahren sorgt dafür, dass fünf Jahre vor der Auszahlungsphase (der Zeit, in der das Geld ausgezahlt wird) höchstens 50 %, zwei Jahre vorher höchstens 30 % des Kapitals im risikoreicheren Fonds liegen, wenn Sie keine anderen Prozentsätze verlangen (§ 1 Abs. 1c Nr. 2, 3 und 5 AltZertG). Ob Relax ein Standarddepot nach diesem Gesetz ist, sagt die ING nicht. Auch Prozentsätze für die Umschichtung nennt sie nicht.

Altersvorsorge-Depot Aktiv. Hier legen Sie Ihr Geld „selbstbestimmt nach Ihren eigenen Kriterien“ an. Die ING nennt eine „Breite Auswahl an bestimmten ETFs und Fonds“. Sie sollen Ihr „Portfolio selbst zusammenstellen“ können, und die Wertpapiere stammen von „etablierten Partnern“. Welche Fonds das sind, hat die ING bisher nicht veröffentlicht. Die Teilnahmebedingungen der Starteliste erwähnen für Aktiv zwei vorausgewählte ETFs, die Sie nachträglich ändern können. Gesetzlich sind im Altersvorsorgedepot Anteile an bestimmten Fonds (OGAW, offene Publikums-AIF und offene europäische langfristige Investmentfonds, also Fondsarten für Privatanleger, jeweils mit höchstens Risikoklasse 5) und bestimmte Schuldverschreibungen erlaubt (§ 1 Abs. 1b Satz 2 Nr. 2 AltZertG). Einzelaktien gehören nicht dazu.

Garantie. Ein eigenes Garantieprodukt kündigt die ING auf ihren Seiten nicht an. Unter dem, was es ab Januar 2027 gibt, führt sie „Altersvorsorge-Depots ohne Garantie“ auf. Im Wissensartikel erwähnt sie Produkte mit 80 % oder 100 % Kapitalgarantie als gesetzliche Möglichkeit (§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 AltZertG).

Frühstart-Rente. Dazu schreibt die ING: „Hier stehen die politischen Rahmenbedingungen noch nicht fest.“ Ein Produkt dafür kündigt sie nicht an. Mehr zur Frühstart-Rente steht im Ratgeber Frühstart-Rente.

Was kostet das Altersvorsorgedepot bei der ING?

Preise hat die ING bisher nicht veröffentlicht, weder für Relax noch für Aktiv. Die Übersichtsseite nennt „Günstigere Produkte“ als Vorteil der Reform und zählt „Ein Standard-Depot mit begrenzten Kosten für die Altersvorsorge“ zu dem, was es ab Januar 2027 gibt. Das beschreibt die Reform und kein Angebot der ING, Zahlen nennt die Seite nicht. Ein Vergleich mit anderen Anbietern ist damit nicht möglich.

Verbindlich ist nur der gesetzliche Rahmen. Beim Standarddepot dürfen die Effektivkosten höchstens 1,0 % im Jahr betragen (§ 2a Abs. 2 AltZertG). Effektivkosten sind die Gesamtkosten des Vertrags, ausgedrückt als Minderung der Rendite bis zum Beginn der Auszahlung (§ 2a Abs. 1 AltZertG). Für andere Altersvorsorgedepots gibt es keinen Deckel, Anbieter müssen die Effektivkosten aber ermitteln und vor Vertragsabschluss im Produktinformationsblatt ausweisen (§ 2a Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 2 Nr. 7 AltZertG). Was andere Anbieter bisher nennen, zeigt die Kostenübersicht der Anbieter. Die Kostenarten erklärt der Ratgeber Kosten und Gebühren.

Wie funktioniert der Startbonus von 50 €?

Neukunden bekommen laut ING 50 €, wenn sie sich bis zum 30.11.2026 in die Starteliste eintragen und bis zum 15.02.2027 ein Altersvorsorge-Depot eröffnen. Auf der Produktseite schreibt die ING: „Einzige Voraussetzung: Sie sind neu bei der ING und eröffnen bis zum 15.02.2027 Ihr Altersvorsorge-Depot bei uns.“ Die Teilnahmebedingungen nennen weitere Punkte:

  • Die Aktion gilt für alle, die in den letzten 12 Monaten keine Kundin und kein Kunde der ING waren. Jede Person kann nur einmal teilnehmen.
  • Bei der Eröffnung des Depots müssen Sie dieselbe E-Mail-Adresse verwenden wie bei der Anmeldung zur Starteliste.
  • Die 50 € werden nach Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist (in dieser Zeit können Sie den Vertrag widerrufen) auf das zugehörige Verrechnungskonto ausgezahlt. Danach wird das Geld am nächsten Bankarbeitstag nach der vertraglich vereinbarten oder von Ihnen später angepassten Verteilung investiert.
  • Wer schon vor dem 15.09.2026 auf der Starteliste stand, ist laut ING automatisch dabei, sofern die übrigen Bedingungen erfüllt sind.

Zur Steuer schreibt die ING, die Prämie sei steuerfrei, wenn Ihre sonstigen Einkünfte nach § 22 Nr. 3 EStG einschließlich der Prämie weniger als 256 € im Kalenderjahr betragen. Diese Grenze steht im Gesetz (§ 22 Nr. 3 Satz 2 EStG). Das ist ein Hinweis der Bank und keine Steuerberatung. Offen lässt die ING, was gilt, wenn der Abschluss wegen der Zertifizierung erst nach dem 15.02.2027 möglich ist. Ob die 50 € als Altersvorsorgebeitrag zählen, sagt sie ebenfalls nicht.

Wie hoch ist die staatliche Förderung?

Die ING nennt auf ihrer Produktseite Zulagen (staatliche Zuschüsse) bis zu 540 € im Jahr, 300 € je Kind und einmalig 200 € „Bei Vertragsabschluss vor dem 25. Geburtstag“. Die Beträge stammen aus dem neuen Recht. Bei den 200 € beschreibt die ING die Voraussetzung aber anders als das Gesetz. Die Grundzulage beträgt 50 % auf die ersten 360 € Eigenbeitrag (das, was Sie selbst einzahlen) und 25 % auf den Betrag von 360,01 € bis 1.800 €, höchstens 540 € im Jahr (§ 84 Satz 1 EStG). Je Kind kommen bis zu 300 € dazu (§ 85 Abs. 1 Satz 1 EStG). Voraussetzung ist ein Mindesteigenbeitrag von 120 € im Jahr, also 10 € im Monat (§ 86 EStG).

Bei den 200 € knüpft das Gesetz an das Alter zu Beginn des Beitragsjahres an: Unmittelbar Zulageberechtigte (wer selbst, nicht nur über den Ehepartner, zulageberechtigt ist), die zu diesem Zeitpunkt das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, bekommen einmalig 200 € zusätzlich (§ 84 Satz 2 EStG). Den Tag des Vertragsabschlusses nennt die Vorschrift nicht. Was die Förderung für Ihren Beitrag ergibt, rechnet der Zulagenrechner.

Für Riester-Verträge, die vor dem 1. Januar 2027 abgeschlossen wurden (Bestandsverträge), gelten die bisherigen Förderregeln bis zum Beginn der Auszahlungsphase weiter. Das ändert sich, wenn Sie unwiderruflich erklären, dass das neue Recht für Ihre Bestandsverträge gelten soll, oder wenn Sie nach dem 31. Dezember 2026 einen neuen zertifizierten Altersvorsorgevertrag abschließen. Dann gilt das neue Recht einheitlich für alle Ihre Altersvorsorgeverträge (§ 52 Abs. 50a Satz 1, 4 und 6 EStG). Ein Altersvorsorge-Depot bei der ING wäre ein solcher neuer Vertrag.

Einzahlung und Anzahl der Verträge. Die ING weist darauf hin, dass die jährlichen Einzahlungen „auf 6.840€ pro Vertrag begrenzt“ sind. Das Gesetz verlangt diese Grenze in den Vertragsbedingungen (§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 AltZertG). Weiter schreibt die ING: „Sie können maximal zwei Altersvorsorge-Depots eröffnen.“ Das Gesetz verbietet einen dritten Vertrag nicht, behandelt ihn aber nicht als zertifizierten Altersvorsorgevertrag: Wer nach dem 31. Dezember 2026 mehr als zwei Verträge abgeschlossen hat, dessen Beiträge ab dem dritten Vertrag gelten nicht mehr als Altersvorsorgebeiträge (§ 82 Abs. 5 EStG). Für die Reihenfolge zählt das Datum des Abschlusses. Verträge, die vor dem 1. Januar 2027 abgeschlossen wurden, erfasst die Regel laut Gesetzesbegründung nicht (BT-Drs. 21/4088, S. 64), bestehende Riester-Verträge zählen also nicht mit.

Kann ich meinen Riester-Vertrag zur ING mitnehmen?

Ein Riester-Umzug zur ING ist nach ihren Angaben erst im Laufe des Jahres 2027 möglich, zum Start im Januar ist er demnach nicht zugesagt. Auf der Produktseite steht: „Einfacher Umzug Ihres Riestervertrags im Laufe des Jahres möglich.“ Die Übersichtsseite spricht von einem „Riester-Umzug im Laufe 2027 möglich“. Bedingungen, Kosten und Ablauf nennt die ING nicht.

Gesetzlich muss jeder zertifizierte Riester-Vertrag, der vor 2027 abgeschlossen wurde, das Recht enthalten, den Vertrag zu kündigen und das Guthaben übertragen zu lassen (§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 10 Buchst. b AltZertG in der bis 31.12.2026 geltenden Fassung). Eine solche Übertragung ist keine schädliche Verwendung (also kein Vorgang, bei dem Zulagen zurückgezahlt werden müssten), bereits gezahlte Zulagen und Steuervorteile bleiben also erhalten (§ 93 Abs. 2 Satz 1 EStG). Beim Altersvorsorgedepot darf dagegen weder ein Mindestkapital zum Ende der Ansparphase noch eine Mindestwertentwicklung vereinbart werden (§ 1 Abs. 1b Satz 2 Nr. 4 AltZertG). Prüfen Sie deshalb vorher, welche Zusagen Ihr bisheriger Vertrag enthält. Alles zu diesem Wechsel erklärt der Ratgeber Riester-Vertrag und Altersvorsorgedepot.

Wie läuft die Auszahlung?

Das Gesetz lässt eine lebenslange Leibrente (monatliche Zahlung bis zum Lebensende) oder einen befristeten Auszahlplan (Ratenzahlung über eine feste Zeit, mindestens bis zum 85. Lebensjahr) zu (§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 Buchst. a und b AltZertG). Die ING beschreibt im Wissensartikel diese beiden Möglichkeiten. Welche Form die ING bei Relax und Aktiv anbietet, schreibt sie nicht. Die Auszahlungsphase beginnt gesetzlich frühestens mit 65, außer wenn eine gesetzliche Altersleistung früher beginnt, und spätestens mit 70 (§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AltZertG).

Für wen eher, für wen eher nicht?

Der Startbonus kommt nur für Menschen infrage, die in den letzten 12 Monaten kein ING-Kunde waren. Wer schon Kunde ist, geht leer aus. Die Starteliste und der Bonus kosten nichts und verpflichten zu nichts. Bei einem Vertrag über Jahrzehnte wiegen die laufenden Kosten in der Regel schwerer als ein einmaliger Betrag von 50 €. Weil die ING die Kosten noch nicht nennt, lässt sich ihr Angebot derzeit nicht beurteilen. Wie stark Kostenunterschiede wirken, zeigt der Kostenrechner.

Relax mit zwei vorgegebenen ETFs richtet sich an Sparer, die sich nicht mit der Fondsauswahl beschäftigen möchten. Wer Fonds selbst auswählen und später tauschen will, schaut eher auf Aktiv. Bei beiden fehlen noch die Fondsliste und die Preise. Ob ein Anbieter passt, hängt von Beiträgen, Anlagedauer und Auswahlwunsch ab. Einen späteren Anbieterwechsel regelt das Gesetz, Fristen und Kosten stehen im Ratgeber Anbieterwechsel: Fristen und Kosten.

Wie sieht es bei anderen Anbietern aus?

Die Angebote anderer Banken und Broker zeigt die Übersicht der Anbieter. Wer benachrichtigt werden möchte, sobald die Angebote starten, kann sich unter Benachrichtigung anmelden.

Häufige Fragen

Ab wann gibt es das Altersvorsorgedepot bei der ING?

Die ING schreibt, Sie könnten „ab Januar 2027 Geld fürs Alter anlegen“. Einen festen Tag nennt sie nicht, und ihre Teilnahmebedingungen stellen das Angebot unter den Vorbehalt der Zertifizierung durch das Bundeszentralamt für Steuern. Die neuen Vertragsregeln und die neue Förderung gelten gesetzlich ab dem 01.01.2027 (Art. 14 Abs. 2 Altersvorsorgereformgesetz).

Was kostet das Altersvorsorgedepot bei der ING?

Preise hat die ING bisher nicht veröffentlicht. Teilnehmern der Starteliste (einer unverbindlichen Vormerkliste) verspricht sie Informationen zu „Preise und Produktangebote“. Für ein Standarddepot, die gesetzliche Basisvariante, gilt ein Deckel von 1,0 % Effektivkosten (Gesamtkosten) im Jahr (§ 2a Abs. 2 AltZertG). Ob ein ING-Depot ein Standarddepot ist, sagt die Bank nicht.

Wie bekomme ich den Startbonus von 50 €?

Laut ING tragen Sie sich bis zum 30.11.2026 in die Starteliste ein und eröffnen bis zum 15.02.2027 Ihr Altersvorsorge-Depot. Die Aktion gilt für alle, die in den letzten 12 Monaten keine Kundin und kein Kunde der ING waren, und jede Person nimmt nur einmal teil. Bei der Eröffnung verwenden Sie dieselbe E-Mail-Adresse wie bei der Starteliste. Die 50 € werden nach Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist auf das Verrechnungskonto gutgeschrieben.

Was ist der Unterschied zwischen Relax und Aktiv?

Bei Relax sind laut ING zwei ETFs (börsengehandelte Indexfonds) vorausgewählt, die Verteilung wählen Sie selbst. Fünf Jahre vor der Auszahlphase wird automatisch vom Aktien-ETF in den Anleihen-ETF umgeschichtet. Bei Aktiv stellen Sie Ihr Portfolio selbst aus einer Auswahl an ETFs und Fonds zusammen. Welche Fonds das sind, hat die ING nicht veröffentlicht.

Kann ich meinen Riester-Vertrag zur ING übertragen?

Die ING schreibt von einem „Riester-Umzug im Laufe 2027“. Den Tag und die Bedingungen nennt sie nicht. Gesetzlich muss jeder vor 2027 abgeschlossene Riester-Vertrag das Recht vorsehen, den Vertrag zu kündigen und das Guthaben zu übertragen (§ 1 Abs. 1 Satz 1 Nr. 10 Buchst. b AltZertG in der bis 31.12.2026 geltenden Fassung). Bereits gezahlte Zulagen und Steuervorteile bleiben dabei erhalten (§ 93 Abs. 2 EStG).

Quellen

Rechnen Sie selbst nach: Zulagenrechner, Kostenrechner und Selbst-Check. Dieser Text ist allgemeine Information, keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.